00:00:00: Du sagst, du willst endlich weniger arbeiten mehr Freiheit raus aus dem Tagesgeschäft.
00:00:05: Aber Hand aufs Herz!
00:00:07: Wie oft hast du dir das schon vorgenommen?
00:00:10: Und drei Wochen später steckst du wieder mit den drin.
00:00:13: Das liegt nicht an deinem Team.
00:00:15: Es liegt in einem Muster dass dir niemand gezeigt hat und das zeige ich dir heute.
00:00:21: Unternehmerfreiheit
00:00:23: der Business Talk mit Prozessexpertin Nummer eins Katja Holzei.
00:00:30: Das Thema, warum Unternehmer und Geschäftsführer an der Unternehmerfreiheit scheitern.
00:00:36: Ist dass sie sich selber sabotieren ohne es zu merken?
00:00:39: Du nimmst dir vorzudelegieren und kreist dann doch wieder ein!
00:00:42: Du sagst mach das selber und dann korrigierst du aber in einem Detail.
00:00:47: Und das ist kein Zeitproblem sondern es ist ein Identitätsproblem.
00:00:52: Du willst gebraucht werden denn es gibt drei GrĂĽnde an solchen operativen Dingen unbewusst festhalten.
00:01:02: Der erste Grund ist oft die Bedeutung, also dieses GefĂĽhl... Gebraucht zu werden, weil man fĂĽhlt sich wichtig an.
00:01:09: Wenn alle dich fragen bist du der Mittelpunkt und natĂĽrlich ist das verfĂĽhrerisch.
00:01:13: Und gerade bei meinen Kunden die aus dem technischen Bereich kommen ja, die eine Erfindung gemacht haben, die Patentanmeldungen gemacht haben... Da steht man einfach auf so was!
00:01:22: Dass man der Super Tech Nerd ist und der Super Pro, der hier solche Sachen entwickelt.
00:01:27: Da ist es so wichtig, dich zur Hinterfragen wirklich mal Hand aufs Herz zu nehmen.
00:01:32: Dieser Grund, nicht rauszukommen aus dem Tagesgeschäft liegt oft am.
00:01:37: Ich fĂĽhle mich
00:01:38: gebraucht.".
00:01:39: Und das zweite Problem und der zweite Grund warum du deinen Schreibtisch nicht freikriegst ist dass du denkst wenn ich es selbst mache kann er nichts schief gehen.
00:01:48: Das ist so dieses.
00:01:49: Du machst dich eigentlich zur einzigen potentiellen Fehlerquelle und akzeptierst andere Fehler nicht weil du denkest das geht schneller.
00:01:59: Du bist die Abkürzung, bevor ich das jemanden erkläre.
00:02:02: Habe ich es doch lieber selbst gemacht?
00:02:03: Bevor ich es korrigiere mache ich's doch lieber selber und hier ist es wichtig dass nichts schief geht.
00:02:08: oder du sagst du hast einen bestimmten Qualitätsanspruch auf Treten im Handwerk ja oder auch in juristischen Sachen oder bei Ärzten dass sie so Detailliert sind in ihrem Qualitätsanspruch.
00:02:19: Sagt, wenn ich das jetzt hier einem angestellten Arzt ĂĽbergebe, der wird es nie so machen wie ich!
00:02:24: Du kannst eigentlich die Kontrolle nicht abgeben und da helfen natĂĽrlich Mechanismen und Systeme dir die Kontroll verlagern dass du noch kontrollieren kannst und nicht diesen Verlust.
00:02:37: Angst hast Ich gebe die Kontroller komplett ab.
00:02:39: Der dritte Grund Das ist was wirklich weh tut.
00:02:43: Wer bin ich?
00:02:44: wenn ich das nicht mehr löse.
00:02:46: Ich bin der, der das löst.
00:02:47: ist so dieses Ego im Inneren und wenn es wegfällt wer bist du dann noch?
00:02:52: Es ist eine gewisse Angst die da mitschwingt und deswegen vermeidest du das dem aus dem Weg zu gehen!
00:02:59: Es ist mehr wirklich eine Identitätsfrage nach Freiheit dir selber hier im Weg zu stehen statt sie dir zu nehmen.
00:03:08: Und das Muster ist egal welche dieser drei UrsprĂĽnge dein Urgrund sind, wirklich loszulassen und dich obsolet zu machen.
00:03:16: Das Muster ist es fĂĽhlt sich gut an.
00:03:18: Es fĂĽhlt euch gut an gebraucht zu werden, dass man Fehler vermieden hat.
00:03:23: Und es fĂĽhlts gut an, dass du der Held bist und gefragt wirst.
00:03:27: und ja ... Der prominenteste Mann im eigenen Unternehmen bist oder die prominenteste Frau?
00:03:33: Aber der Preis ist sehr hoch den Du dafĂĽr bezahlst!
00:03:35: Denn dein Unternehmen kann niemals größer werden als deine persönliche und energetische Kapazität.
00:03:42: Deine besten Mitarbeiter gehen, weil sie nie die richtige Verantwortung bekommen.
00:03:46: Verantwortung heiĂźt nicht Aufgabendelegieren sondern Entscheidungsbefugnisse V-Verantwortungen abzugeben und dazu muss man auch manchmal in einzelnen Jobprofilen definieren.
00:04:01: was ist die Aufgabe?
00:04:03: Welches Ergebnis wird verantwortet?
00:04:05: Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung in einem Zusammenhang.
00:04:09: Du bist am Ende des Tages gefangen in einem Hamsterrad aus, ich hab nie Urlaub.
00:04:15: Ich kann keine Pause machen.
00:04:17: Alles wird zum Risiko und alles hängt an dir.
00:04:20: Die Familie ist am Meckern.
00:04:22: Alles kommt zu kurz.
00:04:23: Die Zeit reicht nie der vierundzwanzigstunden Tag.
00:04:26: Reicht von vorne bis hinten nicht!
00:04:28: Und das Problem ist so lange du unverzichtbar bist... Bist du nicht der Chef deines Unternehmens?
00:04:37: Du bist ein Gefangener.
00:04:38: Solange du unverzichtbar bist, bist du nicht den Chef deins Unternehmen.
00:04:45: Also wichtig ist diese Muster für dich zu erkennen und bei diesem Reflex auch wirklich mal genau hinzuhören und genau hinzuschauen.
00:04:55: Also wie löst du das Ganze?
00:04:56: Der erste Schritt ist, beim Miesmar frag ich den Chef, bei Miesma frage ich die Chefin immer erst mal kurz innehalten und dich selber wirklich fragen muss ich das lösen oder will ich nur die richtige Antwort geben, will ich gebraucht werden?
00:05:08: Muss wirklich ich das können?
00:05:09: Hier hilft an der Stelle vielleicht auch einmal eine Tätigkeitsstrukturanalyse zu machen.
00:05:14: deine Aufgaben um die du dich kĂĽmmerst in der aktuellen Woche nicht was du planst, weil es geht nicht um die geplanten Sachen.
00:05:20: Die geplanteten Sachen sind tendenziell oft die richtigen.
00:05:23: Es sind meistens die ungeplanten Sachen, die eigentlich auch nicht auf deinem Tisch gehören.
00:05:28: und über so eine Tätigkeitsstrukturanalyse mal ein paar Kreuzchen hinten dran zu machen sagen, ja das hätte ich eigentlich nicht machen müssen, dass hätte ich auch nicht machen können, das hätte sich auch nicht haben müssen und wirklich zu hinterfragen... Ist hier deine Kompetenz als Inhaber Geschäftsführer wirklich gefragt?
00:05:41: Schritt zwei ist dann nicht nur die Aufgabe, sondern die Entscheidung abzugeben.
00:05:46: Beispiel meine Geschäfts-Hörerin gibt mir Rückmeldungen aus einem Mitarbeitergespräch.
00:05:52: Da geht es um eine Urlaubsfreigabe oder irgendeine kurzfristige Resturlaubsgeschichte und sie hat schon die richtige Antwort.
00:05:59: Sonst wäre sie ja nicht die Geschäftsheuerin wenn Sie diese... nicht in meinem Sinne machen würde.
00:06:03: Und sagt so, ja also ich hab mir das angeguckt und so und so angegückt und eigentlich sie frisst abgelaufen und damit verhält er Anspruch.
00:06:10: Das kann doch eigentlich jetzt gar nicht sein dass Ich mich jetzt mit solchen Dingen hier kurzfristig zwei Wochen vorher irgendwas beschäftigen muss.
00:06:16: Ja richtig du brauchst mich dazu nicht fragen So wie du es jetzt erläutert hast und hergeleitet hast.
00:06:21: Du entscheidest das Ich vertraue dir, du wirst das Gespräch und ich klingt mich nicht ein.
00:06:27: Und der Punkt ist einmal das Auszusprechen weil des GegenĂĽberbrauch auch oft mal diesen Nachsatz.
00:06:33: ich vertrauhe dir in deine Kompetenz insbesondere wenn es vorher anders war.
00:06:37: und das zweite dazu is das aushalten zu können, also das auszuhalten, hinterher zu rennen und zu fragen.
00:06:43: Und hast du schon das Gespräch geführt?
00:06:44: Wie ist es gewesen?
00:06:46: Was waren da noch?
00:06:47: Sondern wirklich aushalten dich daraus zu halten!
00:06:51: Der dritte Schritt ist der Wichtigste, nämlich deine neue Identität über diese Identität des Gebrauchtwerdens nachzudenken und dich an dieser Stelle in deiner Rolle als Unternehmer, Unternehmerinnen neu zu definieren.
00:07:06: Denn du bist nicht der, der die Dinge löst sondern der oder diejenige, die die Menschen bewegt.
00:07:13: und dein Erfolg ist das es läuft wenn du nicht da bist.
00:07:18: Dein Erfolg ist dass es läuft ohne dich!
00:07:22: Und im Grunde sagen manche meiner Kunden ich muss mich arbeitslos machen Ich muss meine Positionen ĂĽberflĂĽssig machen Unternehmen.
00:07:30: Korrekt!
00:07:30: Weil nur dann hast du die Muse, dich um strategische Dinge zu kümmern, um die Weiterentwicklung des Unternehmens, sich um dein Geld zu kümmern, finanzielle Vorsorge zu betreiben und solche Sachen... Dann hast Du die Muse für die wirklich wichtigen Dinge, die Dich vorwärts bringen.
00:07:45: Und der erste Schritt ist heute eine ganz konkrete Miniaufgabe fĂĽr Dich.
00:07:49: Schau auf Dein Schreibtisch und suche eine Entscheidung raus, die vielleicht regelmäßig bei Dir landet.
00:07:56: Und gib diese Entscheidung fĂĽr eine Woche komplett ab.
00:08:00: Nicht die einzelne Aufgabe, sondern die Entscheidung.
00:08:03: Beispielsweise ein Kalkulationsangebot das fĂĽr einen Kunden erstellt wird muss geprĂĽft werden drĂĽber geguckt werden ob die technischen MaĂźe die Angaben die Kalkulation je nachdem richtig ist und freigegeben werden.
00:08:15: Und das ist die Verantwortung.
00:08:17: Weil oft ist es so, Mitarbeiter machen Aufgaben aber ĂĽbernehmen die Verantwortung nicht.
00:08:22: natürlich muss das auch alles erläutert werden und klar definiert.
00:08:25: wenn du kannst nicht einfach ohne Kommunikation diesen Schalter umlegen ja?
00:08:29: Aber du kannst im ersten Schritt erst mal für dich eine Entscheidung treffen dass du sagst diese Entscheidungen möchte ich gar nicht mehr treffen.
00:08:36: sie sind viel zu kleinteilig viel zu operativ.
00:08:38: Das hat bei mir vom schreibtisch nichts verloren Diese Kompetenz abzugeben, zu delegieren, das zu kommunizieren.
00:08:45: Idealerweise machst du es mit einer oder zwei Personen und nicht gleichzeitig mit dem ganzen Team.
00:08:50: Das ist dann zu viel durcheinander wieder und fĂĽhrt nichts zum Ziel.
00:08:54: wirklich in kleinen Schritten also eine Entscheidung, eine Verantwortung die du mal fĂĽr eine Woche abgibst weil du dann in diesen inneren Dialog gehst und merkst fĂĽr dich greif ich ein fass ich danach.
00:09:08: kann ich das ĂĽberhaupt aushalten?
00:09:10: Und Du wirst sehen was passiert?
00:09:13: Meistens nichts Schlimmes, oft mal sogar etwas viel Besseres.
00:09:16: Und du siehst auf einmal wow die Mitarbeiter können mitdenken.
00:09:19: und wow!
00:09:20: Die Mitarbeiter haben richtig entschieden, die denken wie ich hey die haben ja wirklich was gelernt genau.
00:09:25: und dann kannst du anfangen an deinem System zu arbeiten in die Unternehmerfreiheit zu gehen und Schritt fĂĽr Schritt wirklich deine unternehmerische Freiheit rauszuholen.
00:09:35: mich interessiert natĂĽrlich er hast du dich hier ertappt.
00:09:38: Ertappst Du Dich beim gebraucht werden wollen.
00:09:42: Das ist ja schon so ein Thema!
00:09:44: Schreibt es gerne mal in die Kommentare hier rein, abonnier auf jeden Fall den Kanal wenn du mehr Unternehmer Content haben willst und vor allen Videos schaffst dein Arbeitsalltag als Geschäftshörer leichter zu haben.
00:09:57: Der mutigste Schritt als Unternehmer ist nicht mehr zu leisten.
00:10:01: er ist sich selbst ĂĽberflĂĽssig zu machen.
00:10:04: der mutigeste Schritt als unternehmer ist Es ist sich selbst ĂĽberflĂĽssig.
00:10:12: In diesem Sinne freue ich mich auf deinem Kommentar unter diesen Beitrag
00:10:15: und
00:10:16: folge diesem Kanal, fĂĽr mehr Business
00:10:34: Content!