00:00:00: Der Express-Check-In in der Hautarztpraxis Hirstraße soll den Empfang entlasten.
00:00:05: Doch digital heißt noch lange nicht, dass Patienten den neuen Weg erkennen, verstehen und nutzen.
00:00:16: Die
00:00:19: Frage war was war dein
00:00:20: Trigger?
00:00:21: Gab
00:00:21: es eine Indikation,
00:00:22: dass es lange Wartezeiten gab?
00:00:24: Also ursprünglich mal, als ich hier angefangen
00:00:25: habe.
00:00:26: Aber es lag
00:00:26: klar, ist das schwierig zu sagen, wenn ihr alles umgestellt habt?
00:00:28: Ob sie einfach nur am alten System und an der Mese auf Papier haben?
00:00:32: Genau!
00:00:33: Es hat sich eher dann quasi alles ja geändert... Aber ursprünglich vor der großen Umstellung gab es
00:00:37: Wartezeit.
00:00:38: Wie habt ihr das eingefühlt an die Patienten, dass sie es auch wirklich nutzen?
00:00:40: Also habt ihr da
00:00:41: einen Kommunikationsplan
00:00:43: oder irgendwas
00:00:43: gehabt?
00:00:44: Nein, wir hatten tatsächlich nur Flyers gehängt also ist der restliche überbleibt quasi noch.
00:00:49: Der Fakt ist, dass tatsächlich nur Patienten, die schon einmal hier waren und sich einlocken können und werden am Anfang des Problems des Patienten nicht eingelockt haben zur Anmeldung geschickt werden, wenn sie das erste Mal da waren.
00:01:00: Das lässt sich nur für Hindern, indem wir die Patienten informieren
00:01:02: an dem Selbststände.
00:01:04: Wie wird's
00:01:04: angenommen?
00:01:06: Von denen, die es benutzen, wirds gut angenommen.
00:01:09: Wir haben keine großen Warteschlangen, was man auch heute sieht.
00:01:12: Daher ist es bequem und die Patienten suchen den persönlichen Kontakt zu den Menschen.
00:01:17: Deswegen würde ich sagen, wir haben pro Tag vielleicht einen Durchschnitt vier Leute, die sich
00:01:20: darauf anhören.
00:01:21: Vier Nutzungen pro Tag zeigen – das Termin funktioniert!
00:01:25: Aber sein Potenzial bleibt vollständig liegen.
00:01:28: Wenn der Begriff Express übersehen wird und Patienten automatisch zum Empfang gehen, fehlt kein weiteres Tool – es fehlt eine klare
00:01:35: Nutzerführung.".
00:01:48: Nur bei Patienten, wo wir wissen die waren schon da oder so, dann verweisen wir mal darauf hin.
00:01:53: Aber es gibt keine richtige Aufklärung.
00:01:55: Das perfekte
00:01:56: Beispiel warum die Einführung von digitalen Tools nicht automatisch Prozesse effizienter macht Denn die Einführung endet nicht mit dem Aufstellen eines solchen Termines.
00:02:08: Es braucht eine klare Antwort auf drei Fragen.
00:02:10: Wer darf es nutzen?
00:02:12: Was spart ist, was bringt es den Patienten vor allem aus Patientensicht und in welcher Hinweis lenkt es?
00:02:19: den Patienten direkt dorthin.
00:02:21: Und dann gibt
00:02:22: es noch einen Chatbot?
00:02:23: Also, unseren Telefonassistenten haben das ja keinen Chatbot genau und Telefon-Assistenten genau.
00:02:27: Das ist jetzt im Moment so eingestellt dass der von acht bis zwanzig Uhr quasi Termine vereinbaren, Absagen und verschieben geht oder auch Notfall erkennt.
00:02:36: ihr Dann wird man durchgestellt hier direkt zu den Angestellten an
00:02:41: der Anmeldung.
00:02:41: Der Telefon Assistent übernimmt Standardfälle bleibt gezielt erhalten.
00:02:47: Genauso muss Autakie aussehen.
00:02:50: Routine läuft selbstständig, Notfälle und echte Klärungsbedarfe landen bei einem Menschen.
00:02:56: Wir haben jetzt ... Letztens hab ich mal ausgewettet, die nach drei Wochen hat mir seventy- acht Termine
00:02:59: vereinbart.
00:03:00: Ah super!
00:03:01: Genau.
00:03:01: Also wir haben nicht viele Termine zur Auswahl in den Telefonassistenzen bis jetzt, das kann man uns strecken.
00:03:06: Bis jetzt ist es nur dass die Hautkrebsvorsorge da terminiert werden kann und die Sprechstunde.
00:03:10: Das sind unsere Standardtermine.
00:03:13: Achtundsiebzig gebuchte Termine in drei Wochen ist ein starkes Signal, aber für eine belastbare Beurteilung fehlen Vergleichswerte – also Anrufvolumen, Abbrüche, Terminarten, Neupazientenquote und der Zeitraum vor der Einführung.
00:03:29: Was nicht gemessen wird kann nicht gesteuert werden.
00:03:32: Für diesen Prozess reichen wenige klare Kennzahlen, Nutzungskwote, digital gebuchte Termine, Abbruchquote, Wartezeit am Empfang und eingesparte Mitarbeiterzeit.
00:03:43: Die Quote
00:03:45: ausgemachte Termin ist schon ganz gut aber wir haben jetzt keinen Vergleichswert.
00:03:49: eigentlich um zu sagen was bringt es?
00:03:51: Ist das der richtige Weg oder
00:03:52: nicht?
00:03:53: Ist es zu viel?
00:03:54: Wobei die Neupatienten deren Tumido auswerten könnten also nicht aus welcher Quelle her natürlich.
00:04:00: Aber man kann sehen, also man könnte den Vergleich setzen zum Beispiel die letzten drei Monate und die kommenden drei Monate.
00:04:06: Ob wir dort mehr Neu-Patienten wieder klagen?
00:04:09: Das ist das eine.
00:04:10: aber man könnte auch die Aufrufquote auf der Webseite auswerten als Penzer grundsätzlich.
00:04:15: Wie viel Aufrufe
00:04:16: gibt es so?
00:04:16: was kann man ja auch auswertend und wird dann immer auf Öffnungszeiten geguckt und welche Seite wird
00:04:20: aufgerufen von
00:04:21: den Unterseiten?
00:04:23: solche Zahlenwerte könnte man da noch mal als vergleichskennzante
00:04:25: zunehmen.
00:04:26: Wenn deine digitale Anmeldung online Terminierung oder Telefonautomation noch nicht messbar entlastet.
00:04:33: Meldet dich gerne bei uns, dann prüfen wir Nutzungsschnittstellen und Kennzahlen und bauen daraus Systeme und Strukturen die zu deiner Praxis passen und dir mehr Unternehmerfreiheit verschaffen!
00:04:45: Das war Unternehmer Freiheit der Business Talk mit Prozessexpertin Nummer eins Katja Holzeig.
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